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Bichon Frisé


Bichon Frisé - Gelockter Bichon

(Alternativer Name: Gelockter Bichon)

FCI - Standard Nr. 215, Gruppe 9 : Gesellschafts- und Begleithunde, Sektion 1


Bichon Frisé
Herkunft und Geschichte:
Die Urahnen des Bichons waren schon im Altertum bekannt. Im 14. Jahrhundert wurde er vermutlich von seefahrenden Italienern von den Kanarischen Inseln (Teneriffa) aus auf das europäische Festland gebracht, nach Frankreich und Belgien. 1933 kam er in Frankreich zu seinem Namen, der zu Deutsch gekräuselter Schoßhund bedeutet. 1956 kam der erste Wurf in Deutschland zur Welt.

Beschreibung:
Der Bichon Frisé wird etwa 30 cm groß(hoch) und 5-7kg schwer. Sein rein weißes Haar ist dünn, seidig, maximal 10cm lang und korkenzieherartig gelockt. Der gut entwickelte Körper hat eine tiefe Brust, ein breites Becken und leicht gewölbte, muskulöse Schenkel. Der flache Schädel mit einem Scherengebiß erscheint nur durch das Haarkleid rund. Die mit langem Fell bedeckten Hängeohren liegen eng am Kopf an und betonen die runde Kopfform. Die geraden Vorderläufe stehen senkrecht und die tief angesetzte, über den Rücken gebogene Rute ist nicht eingerollt.

Haltung:
Der Bichon Frisé braucht wie jeder Hund regelmäßigen Auslauf. Bei Spaziergängen ist er sehr ausdauernd. Er passt sich aber den Gepflogenheiten seiner Besitzer optimal an und ist auch mit weniger langen Gassigängen zufrieden. Sein Haarkleid bedarf einer sehr regelmäßigen, aufwendigen Pflege. Wird es nicht oft genug gebürstet und geschnitten, verfilzt es schnell.

Wesen:
Den Bichon Frisé kann man durchaus als Anfängerhund bezeichnen. Durch seine Fähigkeit, schnell etwas zu erlernen, ist er auch leicht erziehbar. Er ist geduldig, mutig und wachsam. Wenn ihn etwas beunruhigt, schlägt er sofort, aber nur kurz, Alarm. Man sollte ihn aber nicht als Schutz- oder Wachhund ansehen! Besuchern und anderen Hunden gegenüber verhält sich der Bichon Frisé stets freundlich.

Erfahrungsberichte

Von Wofi:


Feebee
Am 25.März 2007 brachte man uns, 6 Wochen nach dem Tod unseres 14 Monate alten Bichon-Rüden Dusty, die 14 Wochen alte Feebee ins Haus.- Dusty war unser erster Hund, den wir uns wohlüberlegt zu Beginn unseres Ruhestandes ausgesucht hatten. Der Züchter hatte uns gründlich über Vor- und Nachteile der Rasse aufgeklärt und auch uns auf „Herz und Nieren“ geprüft. Keiner von uns ahnte damals, dass Dusty als einziger Welpe des Wurfs von Geburt an zwei unvollständig ausgebildete Nieren hatte ….Dusty verbrachte den einzigen Sommer seines Lebens mit uns und wird unvergessen bleiben.- Der Schock in uns saß tief und erst als man uns Feebee (Name wurde vom Züchter ausgesucht) in den Arm legte, kehrte unsere Lebensfreude zurück.

Feebee war vom ersten Tag an zwar nicht der Rudelführer, aber doch der Mittelpunkt unseres kleinen Rudels. Geprägt durch die traurigen Erfahrungen mit Dusty, beobachteten wir sie natürlich besonders aufmerksam, um nicht zu sagen ängstlich. Sie mäkelte 2 Jahre lang mit dem Fressen, war besonders zierlich gebaut . Das hat sich jetzt beides geändert. Sie ist jetzt ein guter Futterverwerter und wiegt seit einem Jahr 6 kg. Ihre Ausdauer beim Laufen und ihre Sprungkraft sind schon beeindruckend. Wir lieben an ihr besonders ihre Verträglichkeit mit allen anderen Zwei-und Vierbeinern. Das ermöglicht uns natürlich ein total entspanntes Gassigehen. Wobei uns ihre extreme Neugier auf alles und jeden schon öfter mal in peinlich/amüsante Situationen gebracht hat.

Schade, dass sie schon als Welpe sehr wasserscheu war und sich das bis heute leider nicht gegeben hat. Vielleicht erinnert sie das Wasser immer an das Duschen beim Hundefrisör, der ihr in 7-8 wöchigen Abständen das Fell schneiden muss. Die Fellpflege des Bichons ist ein Kapitel für sich, und es gibt ganze Bücher darüber. Ich bürste Feebee täglich und habe meine Freude an ihrem gepflegten Aussehen. Das heißt natürlich nicht, dass sie sich als Gartenhund nicht ein ausgiebiges Rasenbad genehmigen darf.

Einige Vorzüge muss ich hier unbedingt noch aufzählen, wobei ich nicht beurteilen kann, ob sie für alle Bichon frisés, oder nur für Feebee zutreffen:

Sie bleibt problemlos allein oder bei Menschen, denen wir sie anvertrauen. Sie bellt kaum in der Wohnung und unterwegs gar nicht. Sie fährt gern Auto und ist reise- und hoteltauglich. Unser Leben wird durch Feebee absolut bereichert. Wir verzichten gern auf spontane Aktionen, die wegen Feebee nicht durchführbar sind

Für uns ist ohne Feebee alles nichts.

Dieser Text wurde von und mit den Mitgliedern von HundeBoard.com, unter der Leitung von teamplayerhund, erstellt.
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