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Der belgische Schäferhund


Der belgische Schäferhund (Berger belge)

FCI-Standard 15


Belgischer Schäferhund (Groenendael)
Der belgische Schäferhund tritt in den vier Varianten Tervuere, Groenendael, Laekenois und der Bekanntesten, dem Malinois auf. Die Hunde sind nach den Zuchtstätten in Belgien benannt. Der Ursprung war überall gleich weshalb heute auch mal ein Tervuere im Groenendaelwurf oder sogar mal im Malinois Wurf dabei ist.

Der Groenendael hat ein langes Fell und ist einheitlich schwarz, manchmal mit kleinem weißem Abzeichen. Der Tervuere ist langhaarig. Er kann rötlichbraun, hellbraun und seid einigen Jahren auch grau sein. Er besitzt eine schwarze Maske, einen schwarzen Fleck in dem Knick der Schwanzmitte und eine schwarze Charbonnage. Sie lässt den Hund aussehen als hätte jemand mit einer rußbedeckten Hand über das Fell gestrichen. Der Laekenois ist rauhhaarig, leicht gelockt und farblich ähnlich wie der Tervuere. Der Malinois ist kurzhaarig und auch meist braun mit schwarzen Abzeichen.

Das Gewicht eines Rüden sollte 25 und 30 Kilo und bei einer Hündin 20 bis 25 Kilo liegen. Die Höhe sollte beim Rüden 62 cm betragen und bei der Hündin 58 cm mit 2 cm Abweichung nach unten und 4 cm nach oben.

Die Fellpflege sollte sich einfach gestalten. Er muß nicht oft gebürstet werden. Die belgischen Schäferhunde verlieren, außer im Haarwechsel, so gut wie kein Fell und besitzen auch keinen Eigengeruch. Der Körper ist im Gegensatz zu anderen Rassen quadratisch gebaut. Die leichte Gangart wird durch einen weiteren Knochen im Fußgelenk gefördert.

Der Belgier wird auf vielen Gebieten eingesetzt. Es sind Gebrauchshunde die Spass an der Arbeit haben. Sie sind teilweise schon auf Trieb und Härte gezüchtet, also keine Hunde für jedermann und im Grunde Spätentwickler, die bis zum drittem Lebensjahr brauchen, um Körperlich und seelisch ausgereift zu sein. Sie sollen konsequent, aber liebevoll erzogen werden. Fehler verzeihen sie nie, doch bei guter Führung entwickeln sie sich zu einem tollen Begleiter. Diese gesunde Rasse kann 12-14 Jahre alt werden. Es sind aber auch schon Fälle von 16-18 Jahren bekannt geworden.

Tervuere

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Erfahrungsberichte

Von Dog1:


Charon
Erfahrungsbericht: Tervuere

Der Tervuere hat uns schon immer fasziniert und so erfüllten wir unseren Traum als Ares gehen musste. Wir haben uns vorher viel belesen und auch den Züchter mit Fragen bombardiert. Jedes mal kam raus, wie sensibel der Tervure reagiert und falsche Behandlung nicht verzeiht.

Dann stand ich da, mit einem kleinem Fellknäul. Gut erzogen zeichnet er sich wirklich als toller Begleiter aus.

Er tastete sich vorsichtig an alles heran und erkundigte seine Umwelt. Von Fremden lies er sich nicht gerne anfassen, es musste erst eine Vertrauensbasis aufgebaut werden, was ich persönlich jedem Hund zugestehe.

Die Erziehung stellte sich Anfangs als etwas schwierig da, aufgrund meiner Überfürsorge, Angst Fehler zu machen. Da sagte mir jemand, du hast Ares super hinbekommen behandle den Kleinen genauso. Gesagt, getan, Charon entwickelte sich prächtig wir wurden ein gutes Team und lernen dazu. Nur Härte mag er nicht dann schaltet er auf Stur. Der Tervuere ist wie beschrieben ein sehr Familienfreundlicher Hund, der aber auch Auslastung, Erziehung und seine Grenzen benötigt.

Mit Antiautoritärer Erziehung kommt man nicht weit, die Rasse braucht Führung um sich Sicher zu fühlen. Auch sozial ist der Tervuere positiv eingestellt. Er schaut sich gerne mal was an bevor er selber mitmischt.

Charon wird jetzt 2 Jahre und wir sind gespannt wie er sein wird wenn er mit 3 vollkommend geistig und körperlich ausgereift ist.

Man kann hier wirklich behaupten das auch diese Rasse, das Wesen und Gesamtpaket, süchtig macht. Jeder Tag ergibt was neues und man lernt nie aus.

Dieser Text wurde von und mit den Mitgliedern von HundeBoard.com, unter der Leitung von teamplayerhund, erstellt.
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