FCI Gruppe 6 / 7
Als „jagende Hunde“ werden die Bracken bezeichnet, aufgrund einer früher weit verbreiteten Jagdart, dem „Brackieren“. Hier suchte der Hund das Wild frei und jagte es dem Jäger zu, beziehungsweise solange, bis es wieder zu seinem Bau zurückkehrt ist. Diese Art zu jagen ist bei uns schon lange vorbei.
Allen Bracken eigen ist das erwünschte spurlaute Jagen auf der Spur des Niederwildes. Deshalb gehören die Bracken auch zu den kommunikativeren Hunderassen. Man bezeichnet sie auch als Lautjäger.
Heute geht man davon aus, dass unsere Bracken allesamt auf die Keltenbracke zurück zu führen sind.
Die Bracken sind ein gutes Beispiel für Hunde, deren Verwendung sich mit der Veränderung der Jagdausübung in eine andere Richtung entwickelt hat. Heute liefern die Bracken vor allem bei der Nachsuchenarbeit hervorragende Leistungen ab. Je nach Herkunft reicht das körperliche Erscheinungsbild der Bracken von der eher kurzläufigen, etwas massiger wirkenden Dachsbracke bis hin zur schlanken, hochläufigen Steirischen Rauhhaarbracke.
Alpenländische Dachsbracke, Balkanbracke (Serbischer Laufhund), Bosanski Oštrodlaki, Gonič - Barak, Brandlbracke, Braque Dupuy, Deutsche Bracke (Olper Bracke), Drever (Schwedische Dachsbracke), Finnenbracke, Kurzhaarige Istrische Bracke, Plott Hound, Polnische Bracke, Rauhhaarige Istrische Bracke, Schweizerischer Niederlaufhund, Slowakische Schwarzwildbracke (Kopov), Steinbracke, Steirische Rauhhaarbracke, Tiroler Bracke, Ungarische Bracke (Copoi Ardelenesc bzw. Transsylvanischer Laufhund), Westfälische Dachsbracke
Gemeinhin gelten die Bracken als feinsinnige, sensible Charaktere und wirken etwas introvertiert.
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