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Die "bringenden" Hunde bzw. Apportierer


Bringende Hunde bzw. Apportierer

Apportierhunde

Der Begriff „Apporteur“ kommt aus dem Lateinischen „apportare“ und bedeutet nichts anderes als „Herbringen“, in unserem Fall also den Vorgang des Zurückbringens erlegter Beute wie Vögeln oder anderen, tragbaren Wildes. Nur ausdauernde Hunde mit guter Führigkeit und Wasserfreude, sowie einer hohen sozialen Kompetenz werden dieser Aufgabe richtig gerecht.

Die wohl bekanntesten Verteter sind die Retriever, allen voran der Golden- und der Labrador Retriever. Aufgrund der oben beschriebenen hohen Sozialverträglichkeit haben es speziell diese Hunde auch auf anderen Gebieten geschafft, durch hervorragende Leistungen auf sich aufmerksam zu machen. So werden sie gerne als Behindertenbegleithunde, reine Gesellschafter oder aber im Aufspüren von allen möglichen verbotenen Stoffen eingesetzt. Analog hierzu sind sie als Beschützer und Bewacher allerdings gänzlich ungeeignet.

Heute ist das Apportieren Bestandteil vieler Prüfungen, weil kaum mehr eine Hunderasse ausschließlich zum Bringen verlorener Gegenstände verwendet wird. Das liegt wohl auch daran, dass das Suchen und Finden aus Sicht der Hunde eine der tollsten Aufgaben ist. Entsprechend einfach ist die dazugehörige Ausbildung dem Hund zu vermitteln. Wohlgemerkt, das Suchen und Finden.

Beim Bringen und der Abgabe der Beute an den Hundeführer kann es dann schon zu Konflikten kommen, denn die Natur des Hundes ist das „Beute machen“ und nicht das „Beute abgeben“. Doch ein geschickter Hundeführer, respektive ein geschickter Ausbilder bekommt auch diese kleine Kontroverse relativ leicht in den Griff.

Dieser Text wurde von und mit den Mitgliedern von HundeBoard.com, unter der Leitung von teamplayerhund, erstellt.
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