Eigentlich ist das
Mantrailing eine uralte Aufgabe für den Hund, allerdings mit einem negativen Hintergrund. Man denke nur an die Suche entflohener Sklaven. Und natürlich hat man mit Hunden auch nach entflohenen Sträflingen gesucht.
Mantrailing darf keinesfalls mit der Fährtensuche gleichgesetzt oder verwechselt werden, denn beide Tätigkeiten unterscheiden sich auf gravierende Art und Weise: bei der Fährtensuche wird vom Hund explizit nach Bodenverletzungen, eben nach einer zurückgelassenen Fährte gesucht. Endet diese beispielsweise auf Asphalt oder wegen der Benutzung eines Fahrzeuges, ist es sehr schnell vorbei mit dem Suchenerfolg.
Beim Mantrailing sucht der Hund nach
Hautschuppen die jeder Mensch tausendfach jede Minute verliert, beziehungsweise nach diversen anderen Duftspuren in der Luft und am Boden.
In 2004 wurde das Mantrailing richtig populär nachdem die Polizei einen ausgebildeten
Malinois-Rüden höchst erfolgreich bei Vermisstensuchen und Täterverfolgungen einsetzte. Heute sind Mantrailer bei den Rettungsdiensten und Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) weit verbreitet und auch im privaten Bereich wird diese Ausbildung angeboten.
Mantrailing ist eine eher ruhige und konzentrierte Tätigkeit, die ebensolche Hunde und Hundeführer erfordert. Sie eignet sich deshalb ganz hervorragend auch für ältere oder mit einem Handicap behaftete Teams.
Dieser Text wurde von und mit den Mitgliedern von HundeBoard.com, unter der Leitung von teamplayerhund, erstellt.
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