Das Dogdancing wurde in den USA erfunden und ist mittlerweile weltumspannend verbreitet. Im Grunde geht es wie beim richtigen Tanzen um ein möglichst rhytmisches und harmonisches Bewegungsbild zu Musik. Die Anforderungen an exaktes Arbeiten und synchrone Bewegungen sind hoch, Unregelmäßigkeiten führen schnell zu Stürzen.
Viele Elemente aus Obedience und Agility finden sich hier wieder, wobei noch einige Übungen die mehr aus der Dressurreiterei bekannt sind, mit dem Hund erarbeitet und gezeigt werden. Dies sind beispielsweise Traversalen oder Piaffen.
Beinslalom, auf den Hinterbeinen gehen, Pfotenarbeit und so weiter leiten sich weitgehend aus natürlichen Verhaltensritualen ab. Dies sind in der Hauptsache Dominanzgesten oder körpersprachliche Aufforderungen zur Paarung. Unkastrierte Rüden eignen sich deshalb besonders gut für diesen Sport. Erstaunlicherweise ist dies kaum bekannt. Die Kunst dabei ist, dem Hund über kleinste Körpersignale den entsprechenden Auftrag erteilen und abrufen zu können. Die einzelnen Bilder werden zum Teil über die Distanz oder gegeneinander getanzt.
Jede Art der Beschäftigung und jedes Training fördert das Miteinander und trägt zur Bindung und dem Wohlbefinden des Hundes bei. Allerdings sind einige Teile des Dogdance im wirklichen Zusammenleben mit dem Hund nicht wirklich sinnvoll nutzbar, dies entspricht aber durchaus dem Trend, sich auch mit Hunden rein spassbasiert zu beschäftigen.
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