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Begleithundeausbildung


Begleithundeausbildung - Grundlage und erste Herausforderung

Die Begleithundeausbildung mit der dazugehörigen bestandenen Prüfung dürfte für den normalen Hundehalter die erste wirklich ernst zunehmende Herausforderung sein. Sie ist heute Grundlage und Zulassungsbasis für alle weiteren Aktivitäten, Vereinssportarten und Ausbildungen mit dem Hund, an deren Ende eine anerkannte, offizielle Prüfung steht. Ziel ist natürlich auch, den Nachweis für einen verkehrssicheren und allgemeinverträglichen Hund zu erbringen.

Seit dem ersten Januar 2012 gibt es für die BHP keinen nationalen (VDH) Standard mehr, sondern es gilt die Internationale Begleithundeprüfung nach den Richtlinien der FCI. Erreicht werden soll damit ein gleich hohes Niveau bei der Ausbildung in den Mitgliedsländern der FCI.

Die Einzelprüfungen müssen grundsätzlich ohne Hilfsmittel wie Leckerlie, Spielzeug oder Zwang vorgeführt werden und der Hund muss mindestens 15 Monate alt sein. Der Leistungsrichter überzeugt sich vor der Prüfung von der Unbefangenheit des Hundes. Leider wird dies oft als Wesenstest beschrieben, was jedoch nicht stimmt. Ein echter Wesenstest dauert mehrere Tage und ist sehr aufwendig. Bei der Begleithundprüfung ist der Ausdruck Unbefangenheitstest wohl weniger verfänglich. Hunde mit Auffälligkeiten werden sofort disqualifiziert. Hunde mit Beisskorbzwang müssen diesen auch bei der Prüfung tragen. Dass der Hund aktuell geimpft und entwurmt sein muss versteht sich von selbst und Chip oder Tätowiernummer müssen ebenfalls vorhanden sein.

Die BHP besteht aus einem Unterordnungsteil (A), hier müssen verschiedene und durchaus nicht einfache Übungen aus der Unterordnung mit und ohne Leine gezeigt werden. Diese Übungen werden bepunktet und am Ende mit einem "Bestanden" oder "Nicht bestanden" bewertet.

Eine Zulassung zum Verkehrsteil (B) findet nur nach Bestehen von (A) statt, hier wird das Verhalten des Hundes in der Öffentlichkeit und unter verschiedenen Situationen überprüft, beispielsweise das Verhalten gegenüber Joggern oder Radfahrern und natürlich auch gegenüber anderen Hunden. Diese Vorgaben könnten für manchen Probanden durchaus Angstdisziplinen sein.

Dieser Text wurde von und mit den Mitgliedern von HundeBoard.com, unter der Leitung von teamplayerhund, erstellt.
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